Schulanmeldung 2019/2020

Wichtige Änderung zur Einschulung

Stichtag;  In Bayern galt bisher, seit dem 1. August 2010, dass alle Kinder, die bis zum 30. September sechs Jahre alt werden, schulpflichtig sind.

Das bedeutet, dass Oktober-, November- und Dezembergeborene nicht eingeschult werden. Diese Regelung hat keinen Nachteil, denn der Wunsch der Eltern nach einer vorzeitigen Einschulung wird berücksichtigt. Die letzte Entscheidung über eine Aufnahme in die Schule trägt in diesem Fall die Schulleitung.

Es hat sich einiges geändert:. Die sogenannten „Kann-Kinder“, also die von Juli bis September Geborenen, durchlaufen die Einschulungsuntersuchung sowie das Anmelde- und Einschulungsverfahren ebenso wie alle anderen Kinder.Eltern können sich jedoch dann bis zum 3. Mai entscheiden, ob sie ihr „Kann-Kind“  erst für das nächste Schuljahr anmelden möchten. Dabei stehen die Schulen den Eltern bei ihrer Entscheidung mit Beratung und Empfehlung zur Seite. Auf dieser Grundlage entscheiden die Eltern dann frei, ob ihr Kind zum kommenden oder zum nächsten Schuljahr eingeschult wird......weiterlesen siehe unten.....

 

Änderung des Einschulungskorridors

Für Kinder, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt werden, wird zum Schuljahr 2019/2020 ein Einschulungskorridor eingeführt. Die Eltern entscheiden nach Beratung und Empfehlung durch die Schulen frei, ob ihr Kind zum kommenden Schuljahr oder erst ein Jahr später eingeschult wird.

Hier gehts zum Video des KUMI

Die Bayerische Staatsregierung hat am 25. Januar 2019 die dafür vorgesehene Änderung des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEUG) beschlossen. Die Verbandsanhörung zum Gesetzentwurf läuft. Kultusminister Michael Piazolo betonte: „Mit dem Eintritt in die Grundschule beginnt für die Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, den individuellen Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes bestmöglich zu berücksichtigen. Mit dem Einschulungskorridor leisten wir dazu einen wichtigen Beitrag und stärken die Entscheidungsfreiheit der Eltern. Die Grundschulen unterstützen die Eltern dabei mit einer umfassenden Beratung und Begleitung.“

Vorbereitungen für Einschulungskorridor im Zeitplan

Die sogenannten „Kann-Kinder“, also die von Juli bis September Geborenen, durchlaufen die Einschulungsuntersuchung sowie das Anmelde- und Einschulungsverfahren ebenso wie alle anderen Kinder. Dabei stehen die Schulen den Eltern bei ihrer Entscheidung mit Beratung und Empfehlung zur Seite. Auf dieser Grundlage entscheiden die Eltern dann frei, ob ihr Kind zum kommenden oder zum nächsten Schuljahr eingeschult wird. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden hierfür rechtzeitig geschaffen. Dazu wird insbesondere eine Änderung des Artikels 37 des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes zum Beginn der Schulpflicht vorgenommen, die vorbehaltlich der Zustimmung des Bayerischen Landtags zum kommenden Schuljahr in Kraft treten wird. Weitere Einzelheiten werden in der Grundschulordnung geregelt. Piazolo erklärte: „Unser gemeinsames Ziel ist es, unseren jungen Menschen in Bayern passgenaue Bildungswege zu eröffnen. Der Einschulungskorridor ist dabei ein neuer Baustein, den wir bewusst im Koalitionsvertrag festgeschrieben haben. Ich möchte, dass die Eltern von ‚Kann-Kindern‘ schon jetzt von der neuen Regelung profitieren und bereits für das neue Schuljahr gemeinsam mit der Schule die beste Lösung für ihr Kind wählen können. Mit den Vorbereitungen zum Einschulungskorridor sind wir im Zeitplan und unterstützen die Schulen mit Rat und Tat bei der Umsetzung.“
Wenn die Erziehungsberechtigten die Einschulung auf das folgende Schuljahr verschieben möchten, müsste dies der Sprengelgrundschule bis spätestens 3. Mai 2019 schriftlich mitgeteilt werden. Eine Verlängerung der Frist ist – auch im Hinblick auf das weitere Verfahren und den Klassenbildungsprozess – nicht möglich. Geben die Eltern bis zum Stichtag keine Erklärung ab, wird ihr Kind zum kommenden Schuljahr schulpflichtig.

Anlaufstellen für Fragen und Beratung

Erste und wichtigste Anlaufstelle für Fragen und Beratung zur Einschulung und Schulfähigkeit ist die zuständige Sprengelgrundschule; daneben auch der bisher besuchte Kindergarten.

Insgesamt besteht für das Schulwesen in Bayern eine gut ausgebaute und differenzierte Beratungsstruktur:

Sprengelschule (Grundschule):
a) Beratungslehrkraft, ggf. Schulpsychologe (Kontaktdaten über Sekretariat der Sprengelschule erhältlich)
b) Schulleitung

Förderzentrum  
a) Beratungslehrkräfte und mobile sonderpädagogische Hilfe
b) Schulleitung

Staatliche Schulämter
a) Beratungsdienst am Schulamt (Beratungslehrkraft/Schulpsychologe)
b) Beratungsstelle Inklusion
c) Berater Migration

Staatliche Schulberatungsstellen

Kindergarten
a) Fachpersonal
b) Mobile sonderpädagogische Hilfe (erreichbar über die Kindertagesstätte)

Gesundheitsämter

Frühförderstellen
Alle Frühförderstellen sind hier zu finden.

Schulaufnahme

Zeitlarn Info

Der Tag der Schuleinschreibung ist der 26. März  2019

Beginn um 14.00 Uhr

Alle Eltern werden über die Einzelheiten des Aufnahmeverfahrens schriftlich informiert. Falls Sie 14 Tage vor der Schuleinschreibung noch keine Infos erhalten haben, melden Sie sich bitte bei der Schule.

Öffnungszeiten Sekretariat

Montag - Donnerstag
7.30 - 11.15 Uhr

Telefon: 0 94 1 / 63 52 8

 

Ein Kind gilt als schulfähig, wenn es körperlich, geistig-seelisch und sozial so weit entwickelt ist, dass es am Unterricht erfolgreich teilnehmen kann. Kinder können auch vorzeitig aufgenommen oder auch zurückgestellt werden - je nach individuellem Entwicklungsstand des Kindes.Stützen Sie, liebe Eltern Ihre Entscheidung dabei auch auf die Aussagen des Kindergartens und die Überprüfung der Schulfähigkeit durch eine erfahrene Lehrkraft bei der Schuleinschreibung. In Zweifelsfällen können Schularzt, Schulpsychologe, Beratungslehrer und weitere Beratungsdienste beteiligt werden.

Hier gehts weiter zu den Infos "Die Grundschule in Bayern"