Neues vom Kultusministerium

Ab Montag, 27.09.2021 - Lollitestung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

ab Montag, den 27.09.2022 starten aus technischen und organisatorischen Gründen die Grundschulen die Pooltestung mit dem Lolli-Test. Übergangsweise werden noch die Selbsttests zum Einsatz kommen.

Leider wurden schon wieder im Internet Falschmeldungen (FakeNews oder Hoaxes) als Text-, Bild- oder Videoformat verbreitet und werden bereits unreflektiert geteilt. Lassen Sie sich nicht verunsichern, denn

die Abstrichtupfer enthalten kein Ethylenoxid oder andere gefährliche Stoffe?

Die Pool-Abstrichtupfer und Einzel-Abstrichtupfer im Transportrohr sind zugelassene Medizinprodukte der Klasse 1s. Sie verfügen über folgende Zertifizierungen:

  • Medizinprodukt der Klasse 1s (steril)
  • CE-Kennzeichnung
  • Hersteller weist Qualitäts Management System nach ISO 13485 auf
  • Hersteller und Produkte registriert bei EUDAMED (European Databank on Medical Devices)

weitere Infos .....

 

 

Hier geht es zum Infoplakat des Lollitest

Sie möchten dies nicht?

Die Teilnahme an den PCR-Pooltestungen ist grundsätzlich freiwillig. Bitte erklären Sie daher Ihr Einverständnis auf der beigefügten Einverständniserklärung, wenn Ihr Kind an den Testungen teilnehmen soll.

Wenn Sie dies
nicht wünschen - bitte in diesem Fall eine Mail an sekretariat@schule-zeitlarn.de schicken.

Sie müssen dann  Ihr Kind außerhalb der Schule von medizinisch
geschultem Personal testen la
ssen (z. B. in einem lokalen Testzentrum oder in einer teilnehmenden Apotheke) und so den Testnachweis erbringen.

Folgende Testverfahren sind möglich:

ein maximal vor 48 Stunden durchgeführter PCR-Test, ein POC-PCR-Test oder ein
wei
terer Test nach Amplifikationstechnik (Vorlage 2x pro Woche)
ein maximal vor 24 Stunden durchgeführter POC-Antigentest (Vorlage 3x pro
Woche).


Ein zuhause durchgeführter Selb
sttest reicht wie bisher nicht aus.

Enthalten die Abstrichtupfer Ethylenoxid oder andere gefährliche Stoffe? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Die Abstrichtupfer enthalten keine gefährlichen Stoffe. Sie wurden mittels des validierten und zugelassenen Gammastrahlensterilisationsverfahren behandelt, welches ein erprobtes und sicheres Verfahren für die Sterilisation von pharmazeutischen Produkten, Arzneimitteln und Medizinprodukten ist. Ein Sterilisationsprozess mittels Ethylenoxid-Sterilisation ist nicht zum Einsatz gekommen.

Von welchem Hersteller stammen die im Rahmen der PCR-Pooltestungen eingesetzten Abstrichtupfer („Lollis“)? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Der Hersteller der Abstrichtupfer ist die Jinan Babio Biotechnology Co., LTD. Zuständige Behörde im Rahmen des Medizinproduktanzeigeverfahrens ist die Regierung von Oberbayern, München. Die Fa. Synocura Healthcare GmbH in Leverkusen ist Vertreiber der Testmaterialien und EU-Bevollmächtigter ist die Fa. MedPath GmbH, Mies-van-der-Rohe-Straße 8, 80807 München. 
Die CE-zertifizierten Abstrichtupfer und Abstrichtupfer im Transportrohr sind sterilisierte Medizinprodukte.

Die Abstrichtupfer sowie die Abstrichtupfer im Transportrohr sind aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), einem handelsüblichen Kunststoff, und sind am faserigen Ende mit 100 % medizinischem Nylon beflockt.

Fragen zum Pooltest-Antworten entnommen von der Seite des Kultusministeriums Bayern.

Über welche Zertifizierungen verfügen die Testmaterialien? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Die Pool-Abstrichtupfer und Einzel-Abstrichtupfer im Transportrohr sind zugelassene Medizinprodukte der Klasse 1s. Sie verfügen über folgende Zertifizierungen:

  • Medizinprodukt der Klasse 1s (steril)
  • CE-Kennzeichnung
  • Hersteller weist Qualitäts Management System nach ISO 13485 auf
  • Hersteller und Produkte registriert bei EUDAMED (European Databank on Medical Devices)

Was geschieht mit den Rückstellproben, wenn diese nicht mehr benötigt werden? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Diese werden von den Laboren entsorgt. Bitte beachten Sie hierfür die Informationen unter Coronavirus - LfU Bayern.

Ist ein Start der PCR-Pooltestungen ggf. auch nur mit bestimmten Klassen möglich? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Der Start der PCR-Pooltestungen ist bayernweit ab dem 20. September vorgesehen. In einer Übergangszeit bis zum 24. September können die Schulen – z. B. weil es aus technischen und logistischen Gründen erforderlich ist – noch Selbsttests ausgeben.

Vor diesem Hintergrund ist es grundsätzlich möglich, dass – soweit die Voraussetzungen dort bereits geschaffen sind – der Start der Pooltestungen zunächst in bestimmten Klassen bzw. Jahrgangsstufen erfolgt, übergangsweise aber noch die Selbsttests zum Einsatz kommen.

Können die Pooltests starten, auch wenn nicht alle Schülerinnen und Schülern die Einwilligungserklärung rechtzeitig abgegeben haben? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Dies ist mit Blick auf die o. g. Übergangsphase möglich; ersatzweise können Selbsttests an die betreffenden Schülerinnen und Schüler ausgegeben werden. Schülerinnen und Schüler, die die Einwilligungserklärung erst verspätet abgeben, können in Schui (www.pooltest-bayern.de) nachträglich noch erfasst und zu einem Pool hinzugefügt werden.

Können nach Beginn der Pooltestungen alternativ auch noch die Selbsttests verwendet werden? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Die Übergangsphase endet am Freitag, 24. September. Danach sind die Pooltests der neue Teststandard an den o. g. Schularten. Selbsttests kommen dann nur noch im Ausnahmefall (z. B. nach einer bestätigen Covid-19-Infektion in einer Klasse als zusätzliche Maßnahme oder als Ersatz, falls eine Poolprobe im Labor aus technischen Gründen nicht ausgewertet werden konnte) zum Einsatz. Für Schülerinnen und Schüler, die nicht am Pooltest-Verfahren teilnehmen, ist dann ein externer Testnachweis zu erbringen. Eine Wahlmöglichkeit zwischen Pool- und Selbsttests ist nicht vorgesehen.

Was bedeutet der Hinweis in der Einwilligungserklärung, dass „das Labor die Daten […] anonymisiert […] an das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der LMU München übermittelt“? (akt. 16.09.21, 17:00 Uhr)

Die Datenübermittlung an das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der LMU München ist notwendig, um insbesondere die Sensibilität der PCR-Pool-Testungen laufend zu überprüfen. Hierzu erhält das IBE die Auswertungsergebnisse der Poolproben und ggf. der Einzelproben. Diese Daten werden vollständig anonymisiert an die IBE weitergegeben, eine Rückverfolgung hin zu den Pools bzw. den Poolteilnehmern ist dem IBE oder der LMU München nicht möglich. Eine Weitergabe von Proben an das IBE erfolgt nicht.

In der Einwilligungserklärung sind mehrere Felder zum Ankreuzen vorgesehen. Kann mein Kind an den Pooltestungen teilnehmen, wenn ich nur das erste Feld ankreuze? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Die Teilnahme an den Pooltestungen ist nur möglich, wenn beide Felder auf S. 1 der Einwilligungserklärung angekreuzt wurden (Schule und Labor).

Das „dritte Kreuzchen“ auf S. 2 der Einwilligungserklärung hingegen muss nur dann gesetzt werden, wenn bei einem positiven Einzelergebnis zusätzlich auch eine Benachrichtigung per SMS erfolgen soll – für die Teilnahme an den Pooltestungen ist dies jedoch nicht zwingend erforderlich.

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Welches Material erhalten die Schulen von wem geliefert? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Die Schulen erhalten in der Regel die Testmaterialien von den Laboren; einzelne Labore haben für den Versand an die Schulen allerdings auch Dritte beauftragt.

Die Etikettenbögen werden mit einer separaten Lieferung aus der Druckerei zugestellt.

Was ist mit Kindern, die am Tag der PCR-Pooltestung abwesend (z. B. krank) sind, aber am darauffolgenden Tag, an dem keine PCR-Pooltestung stattfindet, wieder zur Schule kommen? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Schülerinnen und Schüler ohne respiratorische Symptome führen an dem auf die PCR-Pooltestung folgenden Tag in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest durch und nehmen regulär wieder an der nächsten PCR-Pooltestung teil.

Für Schülerinnen und Schüler mit respiratorischen Symptomen gelten die Vorgaben des Rahmenhygieneplans Schule (vgl. Merkblatt zum Umgang mit Erkältungssymptomen)

In der ersten Stunde findet klassenübergreifender Religions-/Ethikunterricht statt, und zwar nicht bei der Klassenlehrkraft. Wie kann hier sichergestellt werden, dass die PCR-Testung bis zur Abholung der Proben abgeschlossen ist? (akt. 16.9.21, 17:00 Uhr)

Bei den PCR-Pooltestungen wird i. d. R. ein Pool pro Klasse gebildet bzw. in der Software Schui angelegt. Die Kinder einer Klasse sollten daher grundsätzlich im Klassenverband getestet werden.

PCR-Pooltestungen finden in einer Klasse entweder Montag/Mittwoch oder Dienstag/Donnerstag statt. Daher empfiehlt es sich, die Testungen in der betreffenden Jahrgangsstufe so zu legen, dass sie an den Tagen stattfinden, an denen in der ersten Stunde im Klassenverband unterrichtet wird. Ist dieses Vorgehen aus organisatorischen Gründen nicht möglich, führen die Schülerinnen und Schüler zunächst die Pooltestungen im Klassenverband durch und wechseln im Anschluss in ihre Religions- bzw. Ethikgruppen.

Muss zwingend die Klassenlehrkraft die Pooltestungen in ihrer Klasse durchführen?
Nein, die Testdurchführung und Testverwaltung kann auch von jeder anderen Lehrkraft begleitet werden, sofern sie einen Zugang zur Software Schui (www.pooltest-bayern.de) durch die Verwaltungsebene der Schule eingerichtet bekommen hat.

Testnachweise können auch außerhalb der Schule erbracht werden. Was bedeutet in diesem Zusammenhang „Test, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde“? (akt. 16.09.2021, 17:00 Uhr)

Der Nachweis eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 kann auch auf Grundlage eines PCR-Tests oder POC-Antigen-Schnelltests erfolgen, der auf eigene Veranlassung bei medizinisch geschultem Personal außerhalb der Schule durchgeführt wurde (vgl. § 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 3 Abs. 4 Nr. 1 und 2 der 14. Die Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – 14. BayIfSMV). § 2 Nr. 7 c) COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) sieht vor, dass nur Testungen durch Leistungserbringer nach § 6 Abs. 1 Coronavirus-Testverordnung (TestV) anzuerkennen sind. Gemäß § 6 Abs. 1 TestV sind Leistungserbringer u. a. die zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und die von ihnen betriebenen Testzentren sowie Arztpraxen und die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren. Der öffentliche Gesundheitsdienst sowie die von ihnen betriebenen Testzentren können zudem Dritte als Leistungserbringer beauftragen (vgl. § 6 Abs. 2 TestV).

Im Rahmen des § 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 3 Abs. 4 Nr. 1 und 2 der 14. BayIfSMV ist daher grundsätzlich ein solcher Leistungserbringer aufzusuchen, falls die Möglichkeit der Selbsttests in den Schulen nicht genutzt werden soll. Fällt ein Elternteil persönlich unter die in § 6 Abs. 1 TestV genannten Leistungserbringer, so kann dieser den Test auch zuhause durchführen und entsprechend bescheinigen lassen. Diese Möglichkeit steht insbesondere den Elternteilen offen, die selbst als Ärzte oder Apotheker tätig sind. Als weitere Leistungserbringer beauftragte Dritte (vgl. § 6 Abs. 2 TestV) können ihre Beauftragung darüber hinaus beispielsweise durch die Korrespondenz mit dem jeweiligen Gesundheitsamt nachweisen. Mitarbeiter von Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Apotheken unterstehen ferner nur im Rahmen des Praxisbetriebs und somit gewissermaßen abgeleitet über den Arzt bzw. Apotheker den strengen berufsrechtlichen Regelungen und der Aufsicht und Verantwortung des jeweiligen Arztes bzw. Apothekers. Folglich können diese lediglich im Rahmen des Praxisbetriebs Testungen vornehmen, nicht jedoch zuhause, da hier gerade keine Aufsicht und Verantwortung des den berufsrechtlichen Regelungen unterstehenden Arztes oder Apothekers gewährleistet ist.

Das Schreiben von Herrn Staatsminister Piazolo zum Beginn des Schuljahres 2021/22 an die Eltern und Erziehungsberechtigten der bayerischen Schülerinnen und Schüler finden Sie hier:

Elternschreiben von Herrn Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo vom 9. September 2021

Hier kommen Sie zur aktuellen Seite des Bayrischen Kultusministeriums und können sich dort über Informationen zu Unterrichtsbetrieb und Infektionsschutz an Bayerns Schulen, zu Distanzunterricht sowie zu Beratungsmöglichkeiten einholen. Diese sind übersichtlich zusammengefasst. Darüber hinaus wird die Seite  fortwährend ergänzt, um Antworten auf „Häufig gestellte Fragen“ (FAQ) rund um das Coronavirus zu beantworten.(Stand: 9.0.2021)

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Hotline

Bei dringenden Fragen zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen können sich Eltern und Schulleitungen unter der Nummer 089/54029986 an die Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wenden. Lehrkräfte bitten wir, sich über den Dienstweg zu informieren. Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

Darüber hinaus hat die Bayerische Staatsregierung unter der Nummer 089/122 220 (Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr)eine Hotline eingerichtet, die als Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen dient.